Neu bei United Research

von Ute Gloystein

Ergänzend zu unserem bestehenden Leistungsspektrum bieten wir Ihnen ab sofort auch das gesamte Spektrum der Produktforschung.

Produktforschung ist ein wichtiger Teil der Konsumgüter-Marktforschung. Mit unseren Tools erarbeiten wir für Sie in allen Stufen eines Produktlebenszyklusses maßgeschneiderte Orientierungshilfen für die strategische Entscheidungsfindung in der Produktentwicklung und im Marketing.

Konsumenten sind harte Kritiker in einem sich stetig ändernden Markt

Nur ein kleiner Teil neuer Produkte schafft es konstant auf dem Markt zu bestehen. Aber auch diese Produkte unterlaufen einem Wandel, wie uns die Hersteller mit Aufklebern mit der Aufschrift „Jetzt neu“ oder „Neu“ kenntlich machen. Mit dem sich stetig wandelnden Angebot ändern sich auch die Ansprüche der Konsumenten, da Produkte dahingehend entwickelt werden, immer mehr der Bedürfnisse der Konsumenten erfüllen und den Konsumenten einen Standard aufzeigen, der dann von allen Wettbewerbern auch erwartet wird.

Eine Produkteinführung mittels des Trial & Error-Verfahrens ist ein kostspieliges Unterfangen und kann schlimmstenfalls neben dem finanziellen Verlust auch zu einem Imageverlust führen.

Ideenentwicklung und Bewertung

Mittels der Produktforschung lassen sich die Marktrisiken verringern, da diese die stärksten Kritiker an einem Produkt – die Konsumenten – mit einbezieht.

Konsumenten sind harte Kritiker, aber sie geben auch Anregungen, äußern Bedürfnisse, Wünsche, Verbesserungsvorschläge und bieten ein gutes Maß an Kreativität.

Online Research Communities können diese Kreativität bündeln und mittels Co-Creation-Prozessen neue Ideen generieren. Fokusgruppen befassen sich zusammen mit einem Moderator mit den Ideen, von denen manche am runden Tisch in der Produktentwicklung zwar neu oder hilfreich erscheinen, aber den Konsumenten als wenig innovativ oder wenig hilfreich. Fokusgruppen liefern Hinweise auf die besten Produktideen. In dieser Phase gibt es oft noch eine größere Anzahl von Produktideen. Mit Ideen-Screening-Methoden lassen sich diese auch mittels Online-Interviews schnell und effektiv auf ein bis zwei Produktideen mit dem größten Potential reduzieren.

Produktversprechen müssen glaubhaft sein. Mittels eines Konzepttests lassen sich diese Aspekte quantitativ überprüfen, denn nicht verstandene oder nicht geglaubte Produktversprechen können das Image einer Marke negativ beeinflussen.

Produkterlebnisse sind wichtig

Produkte müssen den Konsumenten gefallen, um gekauft und auch wiedergekauft zu werden. Riecht es gut, schmeckt es gut, fühlt es sich angenehm an, ist es praktisch in der Anwendung?

Oft läuft diese Beurteilung nicht bewusst sondern im Unterbewusstsein ab. Einigen wenigen Konsumenten reicht ein erster Eindruck, um sich für ein Produkt zu entscheiden oder Abstand von einer weiteren Verwendung zu nehmen. Das Gros der Konsumenten verwendet die Produkte über einen Zeitraum hinweg und entscheidet erst dann, ob dieses Produkt wiedergekauft wird. Ein erster Eindruck reicht oft nicht aus. Jemandem mag vielleicht der Duft eines Weichspülers gefallen, wenn er an der Flasche riecht. Er kann aber enttäuscht von dem Geruch sein, wenn er an der trockenen Wäsche riecht, die er mit diesem Weichspüler gewaschen hat. In so einem Fall ist ein Wiederkauf nicht wahrscheinlich. Einen anderen mag der Geruch eines Dosenfutters für seine Katze beim ersten Öffnen stark stören. Seine sonst so mäkelige Katze, der dieses Futter auch nach mehrmaligem Füttern noch zu schmecken scheint, „überzeugt“ ihn von einem Wiederkauf.

Solche Art von Produkterlebnissen werden durch unsere Inhome-Tests genutzt, in denen Konsumenten aus der Zielgruppe eines Produktes, dieses Produkt zu sich nach Hause geliefert bekommen und es dort mehrmals unter Alltagsbedingungen verwenden. Abschließend geben sie mittels einer umfassenden Bewertung ihren Eindruck wieder. Solche Tests bieten eine gute Möglichkeit die Akzeptanz von Produkten noch vor der Markteinführung zu überprüfen. Damit sich die Befragten auf das reine Produkterlebnis konzentrieren können und nicht durch die Marke beeinflusst werden, empfehlen wir Inhome-Tests mittels neutral verpackten Produkten durchzuführen.

Aus Daten werden Taten

Ihre Kritiker – die Konsumenten – können in alle Stufen der Produktentwicklung von der Produktforschung einbezogen werden. Sie sind auch Ihre nützlichen Berater und helfen dabei Ideen zu generieren, aber auch zu verwerfen. Sie helfen dabei Produkte zu beurteilen und tun dies nicht unter den genormten Bedingungen in einem Testlabor sondern in ihrem Alltag, dort wo sie auch sonst ihre üblichen Produkte verwenden. Die Bewertungen helfen teure Flops noch vor der Markteinführung zu verhindern. Gleichzeitig gewinnen Sie wertvolle Informationen, die Ihnen helfen, das Produkt mit der besten Akzeptanz in Ihrer Zielgruppe zu entwickeln, das dann auch die besten Absatzchancen im Wettbewerberumfeld hat.