Lieber Couch als Konzert: Tiefe Verunsicherung der Deutschen durch Terrorangst

Studie zur Veränderung des Freizeitverhaltens 2016

UNITED RESEARCH  hat die ersten Ergebnisse seiner Studie „Freizeittrends 2016“ vorgestellt. Darin haben wir untersucht, wie sich das Freizeitverhalten der Deutschen insbesondere durch Angst vor Terroranschlägen verändert hat. Die Bevölkerung zeigt sich zutiefst verunsichert. Sicherheitsbedenken und die Furcht vor dem Terror wirken sich deutlich auf die Freizeit- und Reisegestaltung vieler Deutscher aus.

So bleibt jeder Fünfte aus Angst vor Anschlägen lieber zu Hause, als auszugehen. Am häufigsten verzichtet wird auf den Besuch von Events, bei denen Menschenmassen zusammenkommen: Volksfeste, Jahrmärkte, Konzerte und Sportveranstaltungen. Insbesondere die Terroranschläge von Paris und die Übergriffe in der Kölner Silvesternacht scheinen sich tief ins Bewusstsein der Bürger gebrannt zu haben.

Noch stärker lassen sich die Deutschen bei ihrer Urlaubsplanung durch welt- und europaweite Konflikte einschüchtern: Jeder Zweite reist aus Sorge um die eigene Sicherheit nur noch in vermeintlich sichere Länder – oder insgesamt weniger. Am ängstlichsten ist die Generation 60plus, die besonders häufig scheinbar ungefährliche Reiseziele wählt.

Insgesamt befürchten knapp zwei Drittel der Befragten, die Auswirkungen gewalttätiger Konflikte einmal selbst zu spüren zu bekommen. Frauen sind dabei besorgter um ihre Sicherheit als Männer (64% vs. 57%). Großstädter aus Städten über 500.000 Einwohner haben weniger Bedenken (57%) als Kleinstadt- und Dorfbewohner (58-66%).

Die detaillierten Ergebnisse des Studienabschnitts „Freizeit und Sicherheitsempfinden“ erhalten Sie gern auf Anfrage.

„Freizeittrends 2016“ ist die zweite Auflage der Untersuchung zum Freizeitverhalten der Deutschen. 1.010 Bundesbürger ab 18 Jahren nahmen an der Befragung teil. Erstmals hat UNITED RESEARCH diese Studie 2012 durchgeführt.